| Beschlussvorschlag |
| Die Stadtvertretung Schwerin beauftragt den Oberbürgermeister umgehend Gespräche mit der Deutschen Bahn AG und mit dem Land MV zu führen und eine Lösung zu verhandeln, die folgendes sicherstellt: Beibehaltung möglichst früh erreichbarer ICE-Verbindungen Schwerin–Hamburg, bzw. zeitnahe Ersatzangebote mit vergleichbarer Reisezeit durch koordinierten Fern- und Nahverkehr. Planungskonforme Fahrpläne, die Pendlern eine verlässliche Arbeits- bzw. Ausbildungsanbindung ermöglichen (frühe Abfahrten, minimale Wechselzeiten, klare Informationen). |
Begründung
Mit dem neuen Fahrplan nach Ende der Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin entfallen zwei frühe ICE-Verbindungen, die auch Pendlerinnen und Pendler in Schwerin betreffen. Das führt ab Mai 2026 zu erheblichen Belastungen für tausende Pendlerinnen und Pendler, insbesondere durch verlängerte Fahrzeiten – bis zu 36 Minuten zwischen Schwerin und Hamburg – und ungünstige Verbindungsalternativen. Dies beeinträchtigt Arbeits- und Bildungswege, erhöht Verkehrs- und Umweltbelastungen durch Verlagerung auf das Auto und schwächt die Standortqualität Schwerins.
Angesichts der Dringlichkeit und der Auswirkungen auf Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Bürgerinnen und Bürger ist schnelles, kohärentes Handeln der Stadtvertretung erforderlich. Ziel muss es sein, kurzfristig Gespräche mit der Bahn und dem Land dahingehend zu führen, eine transparente Kommunikation sicherzustellen und Lösungen im Sinne der Schweriner Bürgerinnen und Bürger zu finden.
gez. Manfred Strauß (UB)
Fraktionsvorsitzender
Fraktion Unabhängige Bürger / FDP